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Verantwortung tragen ohne Konsequenzen - wie geht das denn ?

Ob Dieselskandal, PKW-Maut, windige Finanzdienstleister, Beraterskandale oder der kommunale Schuldenberg. Die "Verantwortlichen" bekennen sich gerne großmundig und medienwirksam zu Ihrer Verantwortung - klar, denn persönliche Konsequenzen treten meistens nicht ein.

Das Leistungsprinzip in der Politik wird eingeführt!


Wenn ein Kfz-Meister die Reparatur der Bremsen verpfuscht, ein Fleischer es mit der Hygiene nicht so genau nimmt oder dem Otto Normalbürger bei seiner Steuererklärung vom Finanzamt eine "selektive Demenz" nachgewiesen wird - immer steht er in der Verantwortung und regelmäßig bekommt er es schmerzhaft zu spüren, wenn er zu dieser auch herangezogen wird. Nur in der Politik nicht. Manchmal nimmt, wenn gar nichts mehr geht, ein Politiker auch den Hut und das wars dann. Pension, Gehalt, Abfindung etc. Es muss schon ausgesprochen hart kommen, wenn es da mal spürbare Konsequenzen gibt. Dies führt verständlicherweise zu Frustration und innere Abkehr beim Steuerzahler.

Ich bin als Selbstständiger ein überzeugter Anhänger des Leistungsprinzips. Um dieses auch auf der politischen Ebene abzubilden werde ich die Hälfte meines Gehaltes auf ein Sperrkonto einzahlen und am Ende eines Jahres sollen die Bürger (Mitbestimmung) entscheiden, ob der Bürgermeister gut gearbeitet hat oder nicht und ob er sein Geld bekommen soll. Wenn nicht - dann geht der Betrag als Spende in ein öffentliches Projekt. 

Ohne Wenn und Aber. Was für selbstständige Unternehmer, Handwerker und Freiberufler gut ist, kann bei den Akteuren in der Politik nicht schlecht sein.



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